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Oktober 2008
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Archive für Oktober 2008

Markus Schmidt pfeift

Schiedsrichter für die Partie des FC Energie gegen den HSV kommt aus Württemberg

Die Bundesliga-Partie zwischen dem FC Energie Cottbus und dem Hamburger SV steht unter der Leitung von Schiedsrichter Markus Schmidt aus Sillenbuch. Der 35-Jährige pfeift seine dritte Partie in der laufenden Saison.

An den Linien assistieren Wolfgang Walz und Kai Voss, René Kunsleben ist vierter Offizieller. Markus Schmidt war in der vergangenen Saison zweimal bei Bundesligaspielen mit Beteiligung des FC Energie im Einsatz. Er leitete die Auswärtsspiele des FCE in Berlin und auf Schalke.

Markus Schmidt ist Referent für Personalentwicklung, verheiratet und 1,88 Meter groß. Der Württemberger pfiff bisher 47 Bundesliga-Spiele und war 90 Mal in der 2. Liga im Einsatz.

Polizei verhindert Chaos

Sowohl Borussia als auch der 1. FC Köln hatten vor dem Derby im Borussia-Park dazu aufgefordert, dass sich beide Fangruppen friedlich verhalten. Doch daraus wurde schon eine Stunde vor dem Anpfiff nichts. Da sich einige Fans während der Anfahrt auf Höhe des Fan-Hauses an der Zufahrt zum Stadion prügelten, musste das Spiel sogar zehn Minuten später angepfiffen werden (siehe Extra-Bericht).

Nachdem die Polizei in Folge der Randale (bei denen niemand verletzt, allerdings zehn Personen festgenommen wurden) nicht nur die Zufahrtstraße, sondern auch die Autobahn-Auffahrt Holt an der A61 in beide Richtungen gesperrt hatte, schien das Chaos perfekt rund um das 77. Bundesliga-Derby perfekt.

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Wann fliegt Luhukay?

Schon seit Wochen steht Jos Luhukay in der Kritik, nach der bitteren Derby-Pleite (1:2) gegen den 1. FC Köln wird heftiger denn je am Stuhl des Trainers von Borussia Mönchengladbach gesägt. Ein Nachfolger wird bereits gehandelt.

Nach einem Bericht der “Bild”-Zeitung haben die Klubbosse schon Gespräche mit Hans Meyer geführt, der die Borussia bereits von 1999 bis 2003 betreut hatte. Manager Christian Ziege, den einige Experten selbst bald auf dem Trainerstuhl sehen, wollte sich nach dem Schlusspfiff nicht zu derlei Spekulationen äußern.

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Hoffenheim genießt die Momentaufnahme

im Jahr 1997/98, als sie als Aufsteiger die Deutsche Meisterschaft gewannen. Doch die Saison ist noch sehr lang und für Trainer Rangnick ist der Platz an der Sonne sowieso nur eine kleine Momentaufnahme.Ganz im Gegensatz zu Dietmar Hopp, den es nach dem 2:1 gegen Frankfurt nicht auf seinem Sitz hielt. Der Mäzen des spielstarken Aufsteigers stürmte in die Kabine, um den zu diesem Zeitpunkt ahnungslosen Spielern die frohe Botschaft zu überbringen. “Er hat uns zum Sieg gratuliert und uns gesagt, dass wir Tabellenführer sind”, berichtete Abwehrspieler Matthias Jaissle.

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Bundesliga verrückt: Hoffenheim oben, Bayern unten

Die Bundesliga spielt verrückt! Nicht Rekordmeister FC Bayern oder die Zauber-Fußballer von Werder sitzen nach sieben Spieltagen auf dem Liga-Thron. Aufsteiger 1899 Hoffenheim sonnt sich im Glanz des Spitzenreiters, auch wenn Trainer Rangnick davon nichts wissen will.

«Über die Tabellenführung freuen sich vor allem die Fans und unsere Marketingabteilung», sagte der Hoffenheimer Coach nach dem 2:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt. Alarmstimmung herrscht dagegen in München. Nach dem schlechtesten Saisonstart seit 31 Jahren gab es in der Allianz-Arena bereits «Klinsmann raus»-Rufe. Doch die erste Trainer- Entlassung dürfte nicht den ehemaligen Nationalcoach, sondern Gladbachs Jos Luhukay treffen.

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Krisen-Wiesn: FC Bayern verschenkt 3:1-Vorsprung

Jürgen Klinsmann spürte ein inneres «Brodeln», aus den Fans brach es dagegen lautstark heraus. In das Pfeifkonzert nach dem Schlusspfiff mischten sich auch «Klinsmann raus»-Rufe aufgebrachter Anhänger.

Zu tief saß der Frust nach dem 3:3 (2:1) gegen den VfL Bochum, dem dritten nicht gewonnenen Liga-Spiel des deutschen Fußball-Meisters Bayern München nacheinander. «Dass eine gewisse Verärgerung da ist, wenn man so ein Spiel nach dem 3:1 nicht nach Hause bringt, ist absolut verständlich», sagte der 44-jährige Klinsmann, den die Rufe nicht kalt ließen: «Das schmerzt natürlich.»

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Luhukays Abschied von Gladbach liegt in der Luft

Die Aussagen von Christoph Daum klangen bereits nach Abschied. «Ich bin überzeugt davon, dass Jos Luhukay seinen Weg gehen und wieder Erfolg haben wird», sagte der Trainer des 1. FC Köln über seinen Gladbacher Kollegen.

Der nahm die warmen Worte dankbar auf, doch seine Zeit im Borussia-Park werden die Komplimente Daums wohl auch nicht mehr verlängern. Alle Anzeichen deuten nach der 1:2 (1:1)-Niederlage der Borussia im rheinischen Derby gegen Köln darauf hin, das Luhukay in den kommenden Tagen seine Papiere beim fünfmaligen deutschen Meister erhalten wird. Zwar wollten Sportdirektor Christian Ziege und Präsident Rolf Königs die Trennung noch nicht vollziehen, doch der sichtlich mitgenommene Ziege kündigte eine «baldige» Entscheidung an.

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Mit Repsekt: Woronin trifft eiskalt für Hertha

Andrej Woronin kannte keine Gnade. Eiskalt zelebrierte der ukrainische Fußball-Profi den Premieren-Treffer nach seiner Rückkehr in die Bundesliga. Doch den Jubel verbot sich der 29- Jährige selbst.

Zu groß war sein Respekt, um das späte Siegtor zum 1:0 (0:0) für seinen neuen Club Hertha BSC in der alten Heimat im Überschwang zu feiern. «Ich hatte drei schöne Jahre hier und ein tolles Verhältnis zu den Fans» - es klang fast so, also wollte sich Woronin dafür entschuldigen, dass er nach 146 Tagen ohne Tor in einem Liga-Spiel ausgerechnet seinen ehemaligen Arbeitgeber Bayer Leverkusen bis ins Mark traf.

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Hoffenheims Höhenflug hält an

Als die Himmelsstürmer von 1899 Hoffenheim für zumindest eine Nacht den Platz an der Sonne in der Fußball-Bundesliga erobert hatten, hielt es Dietmar Hopp nicht mehr auf seinem Sitz.

Nach dem schwer erkämpften 2:1 (0:0)-Sieg gegen den Tabellenvorletzten Eintracht Frankfurt stürmte der Mäzen des kecken Aufsteigers in die Kabine, um den zu diesem Zeitpunkt ahnungslosen Spielern die frohe Botschaft zu überbringen. «Er hat uns zum Sieg gratuliert und uns gesagt, dass wir Tabellenführer sind», berichtete Abwehrspieler Matthias Jaissle.

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Abwehrkrise bei Werder - VfB-Glücksgriff Träsch

Die Torfabrik verkommt zur Schießbude: Werders Wackel-Abwehr wird immer mehr zum Sorgenfall und droht die Bremer früh vom angestrebten Meisterkurs abzubringen. «Wir waren schon mal weiter», räumte Manager Klaus Allofs nach der 1:4 (0:2)-Klatsche beim VfB Stuttgart ein.

Die Norddeutschen zeigte sich erneut nur bedingt abwehrbereit und keineswegs titelreif. Mit einer Notelf hatten die Schwaben das enttäuschende Werder-Ensemble vorgeführt und beeindruckend Wiedergutmachung für die Fast-Blamage im UEFA-Cup betrieben. «Unser bestes Saisonspiel», lobte VfB-Coach Armin Veh.

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