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November 2008
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Archive für November 2008

Fernseh-Spiel soll den 05ern Beine machen

Jörn Andersen versteht sich dieser Tage als Mahner und Warner. Gebetsmühlenartig wiederholt der Trainer des Fußball-Zweitligisten FSV Mainz 05 seine Erwartungen vor der Partie am Montag (20.15 Uhr) beim FSV Frankfurt: “Es wird nicht so einfach, wie viele glauben und auch nicht so einfach, wie es in der Tabelle aussieht.”

Jene Tabelle zeichnet nämlich ein eindeutiges Bild. Vor dem 15. Spieltag stand Mainz 05 auf Platz eins, Aufsteiger FSV Frankfurt auf Platz 18, die beste Auswärtsmannschaft gastiert am Montag beim schlechtesten Heimteam. Fakten, die nicht zu leugnen sind, die aber für Andersen eine Gefahr in sich bergen. “Wir können uns doch nur blamieren. Nämlich dann, wenn wir nicht gewinnen.”

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“Enttäuschung aufgrund des Ergebnisses”

1.FCN-Trainer Michael Oenning: “Ich denke, die Enttäuschung kann man mir ansehen, weniger aufgrund der Leistung meiner Mannschaft, sondern vielmehr aufgrund des Ergebnisses. Wir waren kurz davor, hier drei wichtige Punkte mitzunehmen, das ist nun leider nicht geglückt, weil wir diesen späten Ausgleich bekommen haben. Ich denke, wenn man das zweite Tor nicht macht - und wir hätten es machen können - dann wäre das für uns der Sieg gewesen. Gerade hinten heraus war Osnabrück noch stark, aber ich hatte das Gefühl, nach 90 Minuten, wir haben das Ding im Sack. Das haben wir nicht geschafft, das ist für mich und die Mannschaft sehr ärgerlich, weil wir merken, dass sich unsere Ansprüche doch geändert haben.”

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Lakic rettet Lautern - Nürnberg nur Remis

Der 1. FC Kaiserslautern hat den Sprung an die Tabellenspitze der 2. Liga verpasst. Zum Auftakt des 15. Spieltags kamen die Pfälzer im Spitzenspiel gegen Alemannia Aachen nicht über ein enttäuschendes 1:1 (0:0) hinaus, behaupteten aber den zweiten Platz hinter dem FSV Mainz 05.

Wie Aachen vergab auch Rot Weiss Ahlen die Chance auf einen Aufstiegsplatz - der Aufsteiger kassierte bei TuS Koblenz eine überraschende 1:4 (1:3)-Pleite. Im Kampf um den Anschluss an die Aufstiegsplätze erlitt der 1. FC Nürnberg mit dem 1:1 (1:0) beim VfL Osnabrück nach zuletzt zwei Siegen wieder einen Rückschlag.

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Lieberknecht holt Mentraltrainer-Mit Psycho-Doc aus der Krise

Sechs Spiele ohne Sieg, nur zwei Punkte – Eintracht Braunschweig auf Talfahrt in der 3. Liga. Im 3-tägigen Trainingslager in Wesendorf zog Trainer Torsten Lieberknecht neben vielen Einzelgesprächen auch einen „Psycho-Doc“ zu Rat. Mit Mentaltrainer Oliver Groß aus Köln solls aus der Krise gehen. Am besten gleich heute (14 Uhr) gegen die SpVgg. Unterhaching.

„Das ist ein neuer Ansatz, eine neue Idee“, sagt Manager Marc Arnold zum Einsatz von Groß, der an der Uni Bielefeld lehrt (Psychologie und Sportwissenschaft). „Mit ihm soll langfristig etwas aufgebaut werden.“ Eher kurzfristig braucht Eintracht Punkte.

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Zu-Null-Melka: Alle Neune für die Spitze

Nach dem Gesetz der Serie gibt‘s für Fortuna in Jena heute (14 Uhr) nichts zu holen. Denn seit Saisonbeginn punktet Fortuna in einem ganz verrückten Rhythmus: Drei Spiele wird ordentlich gehamstert (sieben bis neun Zähler) – um dann regelmäßig die vierte Partie zu verlieren.

Oje – Fortuna hat wieder drei Siege hintereinander hingelegt…

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SCP-Erfolgsserie hält an

Werder Bremen II - SC Paderborn 2:3 (0:2)

Der SC Paderborn strebt weiter unaufhaltsam der direkten Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga entgegen. Durch das 3:2 (2:0) bei Schlusslicht Werder Bremen II feierte das Dotchev-Team den fünften Sieg in Serie und baute die Führung an der Tabellenspitze auf vorübergehend sechs Punkte aus. Die Bremer stecken nach nur drei Punkten aus zuletzt zwölf Spielen dagegen weiter tief in der Krise.

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Eintracht muss weiter auf Sparkurs steuern und solide wirtschaften

Vereinspräsidium stellt Bilanzen für das Geschäftsjahr 2007/08 vor

“Wir müssen nicht sehr sorgsam, sondern extrem sorgsam mit unseren Mitteln umgehen. Wir sind finanziell sehr limitiert”, sagte Sebastian Ebel gestern während eines Pressegesprächs drei Tage vor der Jahresversammlung von Eintracht Braunschweig.

Der Klub-Präsident nannte mit Vizepräsident Rainer Ottinger, Schatzmeister Rainer Cech und Wolfgang Krake, Sachwalter der Amateurabteilungen, Zahlen. Während der Verein das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2007 bis 30. Juni 2008 mit einem Plus von 97 000 Euro schloss, kam die Eintracht Braunschweig & Co.KGaA, eine hundertprozentige Tochter des Vereins, auf ein Minus von 1,6 Millionen Euro.

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Kapitän Brinkmann fällt verletzt aus

Trainer Lieberknecht muss Eintracht-Team gegen Unterhaching umbauen – Test gegen Dortmund am 23. Januar

Trainer Torsten Lieberknecht muss sein Fußball-Team für das heutige Spiel gegen die SpVgg Unterhaching (14 Uhr) umbauen. Gestern fiel mit Dennis Brinkmann der Kapitän des Drittligisten Eintracht Braunschweig aus.Der 30-Jährige zog sich einen Bänderanriss im Sprunggelenk des linken Fußes zu und verlängert die Krankenliste, auf der unter anderem die Namen von Valentin Nastase und Christian Lenze (beide Grippe) sowie Justin Eilers (Rückenbeschwerden) stehen.

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Angriff auf Platz 3!

Was nach dem Saison-Fehlstart utopisch erschien, hat der Höhenflug in den letzten sechs Spielen (4 Siege, 2 Unentschieden) überraschend möglich gemacht: Zweitligist 1860 kann sich mit Siegen in den Heimspielen am Sonntag gegen Rot-Weiß Oberhausen und gegen den FC Augsburg (nächsten Freitag) ganz oben festkrallen!

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Zinnow zeigt den einen Tick mehr

Vor ein paar Wochen hat Hans-Jürgen Boysen Stefan Zinnow zur Seite genommen. Der Trainer des Fußball-Drittligisten Kickers Offenbach hat seinem rechten offensiven Mittelfeldspieler gesagt, “dass du auch Tore schießen darfst”. Zinnow war der Wunsch Befehl. War der sprintstarke und dynamische Mann am rechten Flügel des OFC an den ersten acht Spieltagen leer ausgegangen, so hat er seitdem in fünf weiteren Begegnungen vier Tore erzielt.

Zinnow, ein bodenständiger Kerl aus Nordbaden, freut sich, dass er zuletzt entscheidend zu den Erfolgen seines Arbeitgebers beigetragen hat. “Wenn man nur vorbereitet, wird das nicht so honoriert”, sagt der 28-Jährige. Dabei “habe ich auch vorher ganz ordentliche Leistungen gebracht”. Doch Boysen erwartet von dem 1,81 Meter großen und 77 Kilogramm schweren Offensivmann den entscheidenden Tick mehr - also Tore. Zinnow akzeptiert des Trainers Anspruch, schließlich ist es auch seiner. “Er hat mich als Führungsspieler geholt”, sagt Zinnow, auch wenn er das nicht überbewerten will. “Führen ist so eine Redewendung”, sagt er. “Du musst einfach gut spielen, dann führst du genug.”

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