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April 2009
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Archive für 6.4.2009

Erfurt will wieder spielerische Klasse abrufen

Nach der 0:4-Schlappe in Unterhaching und dem mageren 1:1 zu Hause gegen Sandhausen will Fußball-Drittligist FC Rot-Weiß Erfurt bei Jahn Regensburg endlich wieder einen Dreier landen.Die Erfurter wissen, dass mit den letzten beiden nicht gewonnenen Spielen ihre Chancen auf Platz drei auf ein Minimum gesunken sind. Nun geht es vorrangig darum nicht weiter an Boden zu verlieren.    

«Natürlich werden wir bis zum Saisonschluss alles geben, um unsere Situation zu verbessern», versprach Manager Stephan Beutel bereits Ende der Vorwoche. Auch Trainer Karsten Baumann zeigte sich vor der Auswärtspartie in Regensburg zuversichtlich. «Wenn wir unsere spielerische Klasse abrufen, die wir in der Vergangenheit bis zum Unterhaching-Spiel an den Tag gelegt haben, werden wir gewinnen. Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir gezeigt, dass wir Fußball spielen können. Das haben die Jungs doch nicht verlernt», sagte Baumann.

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Hasenhüttl: Erfolg mit Geduld

Die schlechten Nachrichten beim Münchner Derby gab es für die beiden Trainer vor der Partie. So musste Unterhachings Ralph Hasenhüttl auf seinen Regisseur Roman Tyce (Knieverletzung) verzichten. Für den früheren tschechischen Nationalspieler rückte Manuel Konrad in das zentrale Mittelfeld und machte seine Sache sehr ordentlich. Kollege Hermann Gerland konnte nicht auf die Jungprofis Holger Badstuber und Thomas Müller zurückgreifen.

Die beiden waren nämlich mit den Profis nach Wolfsburg gereist. Dafür kehrte Thomas Kraft fünf Wochen nach seinem schlimmen Kieferbruch in das Tor zurück. Dies änderte aber nichts an der Statistik. Denn auch im achten Vergleich auf Drittligaebene konnten die “kleinen Bayern” nicht gegen den Nachbarn aus dem Münchner Süden gewinnen. Und erneut gelang es Hasenhüttl, der in seiner aktiven Zeit insgesamt zwei Jahre für die Bayern-Amateure gestürmt hatte, seinen “Lehrmeister” Gerland zu bezwingen.

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Neuer Stürmer aus Saarbrücken

Für 200 000 Euro hat Rot-Weiß Erfurt seinen Torjäger Albert Bunjaku (25) im Januar zum Zweitligisten 1. FC Nürnberg verkauft. Bunjakus Nachfolger kommt dagegen ablösefrei aus der fünften Liga…

RWE steht kurz vor der Verpflichtung von Stürmer Nazif Hajdarovic (24)! Der Bosnier kickt derzeit noch beim 1. FC Saarbrücken in der Oberliga Südwest, hat in 25 Spielen 17 Tore geschossen.

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Kommt Schlitzohr Menz jetzt wieder?

Das Führungs-Chaos bei Dynamo! Nach dem Rücktritt von Idol Ralf Minge (48) als Sportdirektor und Geschäftsführer herrscht allgemeine Ratlosigkeit.

Hauptgeschäftsführer Stefan Bohne (35): „Wir müssen den Schritt von Herrn Minge akzeptieren und schnell eine Lösung finden. Überlegungen gibt´s in alle Richtungen, dabei beziehen wir auch Trainer Ruud Kaiser und die Mannschaft mit ein.“

Für heute 8.30 Uhr hat Bohne die Kicker auf die Geschäftsstelle bestellt. Wohl auch, um Negativ- Äußerungen wie die von Maik Wagefeld (28) in Zukunft zu verhindern. Der Kapitän zur DNN: „Minge war der Einzige, der den ganzen Saustall zusammengehalten hat…“

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Lieberknechts Rechnung: Noch neun Zähler bis zum Klassenerhalt

Eintracht-Trainer will so schnell wie möglich die 45-Punkte-Marke erreichen

Der Nato-Gipfel in Baden-Baden kam Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht ganz gelegen. Was Weltpolitik mit Fußball zu tun hat? Ganz einfach: Da auch Thüringen Polizeikräfte zum Schutz von Obama, Merkel und Co. abstellen musste, konnte die Drittliga-Partie zwischen Carl-Zeiss Jena und Eintracht Braunschweig an diesem Wochenende nicht ausgetragen werden – sondern wird erst morgen Abend angepfiffen.

“Es war gar nicht so schlecht, dass die Jungs nach den beiden intensiven Spielen gegen Dresden und Burghausen ein wenig regenerieren konnten”, sagt Lieberknecht, der dem Team gestern, wie auch schon am Donnerstag, einen trainingsfreien Tag verordnete, um den Akku wieder aufzuladen. Schließlich war ihm nicht verborgen geblieben, dass “der eine oder andere zuletzt auf dem Zahnfleisch ging”.

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Morgen Sieg – sonst müssen die sie Brezeln backen

Sie sind im doppelten Sinn zum Siegen verdammt…

Wenn die Stuttgarter Kickers morgen (19 Uhr, Gazi-Stadion) gegen die Offenbacher Kickers nicht gewinnen, sieht‘s in der Tabelle zappenduster aus. Weil der Abstand zu einem Nichtabstiegsplatz dann eventuell noch größer werden könnte.

Eine Niederlage würden einige Spieler noch mehr als sonst zu spüren bekommen.

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